Mit 23 schmiss Lea Ackermann den Job in einer Bank, um sich für "Gottes vergessene Töchter" einzusetzen: Migrantinnen und Prostituierte. (Quelle Süddeutsche). Als sie 23 war, wechselte Lea Ackermann die Seiten. Gab den Job in einer Bank auf und widmete sich ganz dem Glauben. Noch heute schlägt das Herz der 72-jährigen Ordensschwester von der Gemeinschaft der Weißen Schwestern weniger für Zahlen als für Menschen. Und für Afrika. Als sie vor mehr als 20 Jahren in die kenianische Hafenstadt Mombasa entsandt wurde, sollte Ackermann nur in einer Fortbildung für Lehrer helfen. Doch die Prostitution und das Elend der Frauen in der Tourismushochburg ließen sie nicht los.
Aktualisiert (Samstag, 08. August 2009 um 13:01 Uhr)
Der Sozialstaat kann nicht alle Aufgaben schultern. Gebraucht werden Kooperationen mit freiwillig Engagierten. Wer arm oder krank ist, kann sich auf ehrenamtliche Kümmerer verlassen. Doch darf der Staat seine Verantwortung abgeben? (Quelle: Süddeutsche)
Der Anblick von Warteschlangen gehört inzwischen zum Alltag. An mehr als 800 Orten in Deutschland stehen jeden Tag Menschen an, um sich von privaten Tafeln und Suppenküchen mit Essen versorgen zu lassen. Ein gutes Engagement. Einerseits. Hungerende werden satt, der Überfluss der Konsumgesellschaft wird verteilt. Andererseits: Sollte sich nicht lieber der Sozialstaat darum kümmern, die Quellen für Hunger und Armut zu beseitigen? Festigen die Suppenküchen gar die Not hierzulande?
"Es gibt eine zunehmende Tendenz des Staates, sich darauf zu verlassen, dass Aufgaben des Sozialstaats von privaten Initiativen geleistet werden", kritisierte Heribert Prantl, Ressortleiter Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung, den schleichenden Rückzug der Behörden.
Aktualisiert (Samstag, 08. August 2009 um 12:27 Uhr)
An dieser Stelle wird demnächst ein grundsätzliches Statement unsererseits erfolgen, das sich mit der Ist-Situation und damit beschäftigt, wie wir alle generell und was die USE | Union Soziales Europa konkret unternehmen können, sollen und müssen, um die derzeitige Situation zu einem Besseren zu verändern.
Dieses grundsätzliche Statement wird permanent aktualisiert werden sowie besonders negative Beispiele herausstellen, um gemeinsam dagegen zu agieren und besonders positive Beispiele herausstellen, um diese gemeinsam zu nutzen.
Wenn Sie konkrete Vorschläge haben:
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Aktualisiert (Freitag, 24. Juli 2009 um 20:15 Uhr)