Fonds, Banken und Konzerne suchen nach neuen Investitionsmöglichkeiten und holen sich Land dort, wo sie es kriegen können - von Russland über den Sudan bis nach Australien. Dass man den Menschen ihr Land, ihr Wasser und ihre Nahrung wegnimmt, nehmen Investoren in Kauf. (Quelle: Süddeutsche)
"Verkauft die Banken, kauft Käse", riet kurz vor Beginn der Finanzkrise der Chef eines Londoner Hedge-Fonds den internationalen Anlegern. Und das tun sie: Provinzregierungen ebenso wie die reichen Golfstaaten und das mächtige China. Investmentfonds tun es, und die Deutsche Bank auch. Sie alle sind beteiligt an einer neuen Art von globalem Geschäft, das fatal an den Kolonialismus des 19. Jahrhunderts erinnert. Kritiker nennen es "Landraub".
Die Vereinigten Arabischen Emirate haben sich beispielsweise 400.000 Hektar Land im Sudan gesichert, China lässt in den Bergen von Laos riesige Gummibaumplantagen anlegen; 80 indische Nahrungsmittelkonzerne haben 1,7 Milliarden Euro in äthiopische Farmen investiert. Meist sind es reiche oder mächtige Staaten und Privatinvestoren, die fruchtbares Ackerland pachten oder kaufen, das fast immer in armen oder totalitär geführten Ländern liegt.
An dieser Stelle wird demnächst ein grundsätzliches Statement unsererseits erfolgen, das sich mit der Ist-Situation und damit beschäftigt, wie wir alle generell und was die USE | Union Soziales Europa konkret unternehmen können, sollen und müssen, um die derzeitige Situation zu einem Besseren zu verändern.
Dieses grundsätzliche Statement wird permanent aktualisiert werden sowie besonders negative Beispiele herausstellen, um gemeinsam dagegen zu agieren und besonders positive Beispiele herausstellen, um diese gemeinsam zu nutzen.
Wenn Sie konkrete Vorschläge haben:
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Aktualisiert (Freitag, 24. Juli 2009 um 20:20 Uhr)