Raubbau, Erosion und Beton verwandeln immer mehr Erdboden in Ödland. Damit steht die Ernährung der Welt auf dem Spiel. Ein Viertel des Erdbodens ist bereits tot oder steht kurz vor dem Kollaps. (Quelle: Süddeutsche)
Wo man hinblickt: Narben. Jeder Hangrutsch, jeder Sandsturm, jedes neue Einkaufszentrum und jede Autobahn verletzen ein Stück Haut der Erde. Zurück bleibt toter Boden - Ödland, auf dem nichts mehr gedeihen kann, was Menschen ernährt. Ein Viertel des Erdbodens weltweit ist bereits tot oder kurz davor - erstickt unter wachsenden Wüsten; ertrunken unter Flüssen; weggeweht von Stürmen; aufgefressen von Viehherden; erdrückt von immer neuen Industriegebäuden und Straßen.
Etwa 120 Hektar Land sind es, die täglich in Deutschland mit Beton zugepflastert werden. Das entspricht der Fläche einer 24 Kilometer langen, vierspurigen Autobahn. Schon nach einer Bauzeit von eineinhalb Monaten wäre die Fahrbahn von Füssen bis Flensburg errichtet. Und am Ende eines Jahres gäbe es acht neue Autobahnen zwischen den beiden Städten im Süden und Norden Deutschlands. All dieses zuvor fruchtbare Land verschwindet Jahr für Jahr in Deutschland. Weltweit sind es sogar knapp 330 Quadratkilometer, die täglich zubetoniert werden.
Aktualisiert (Mittwoch, 05. August 2009 um 09:57 Uhr)
Spanien versteppt, in den USA schrumpfen die Stauseen, Australien fährt immer kleinere Ernten ein: Die Hälfte der Weltbevölkerung ist heute schlechter mit Wasser versorgt als die Bewohner des antiken Roms. Wo es knapp wird, ist Wasser ein umkämpftes Gut, so wie auf Haiti nach dem karibischen Tropensturm Hanna im Jahr 2008. (Quelle: Süddeutsche Zeitung)
Wer immer der Erde ihren Namen gegeben hat, es war ein Irrtum. Der Planet müsste "Wasser" heißen, nicht Erde. Mehr als zwei Drittel der Oberfläche sind von Wasser bedeckt. Auf dem Planeten gibt es 1500.000.000.000.000.000 Liter Wasser. Es füllt die Ozeane, Seen, Flüsse und Swimmingpools, es lagert und fließt unterirdisch, vereist die Pole, schwebt als Dampf in der Atmosphäre. Die Wassermenge ist gigantisch, und doch leidet die Menschheit unter zunehmender Wasserknappheit.
Aktualisiert (Mittwoch, 05. August 2009 um 09:43 Uhr)
An dieser Stelle wird demnächst ein grundsätzliches Statement unsererseits erfolgen, das sich mit der Ist-Situation und damit beschäftigt, wie wir alle generell und was die USE | Union Soziales Europa konkret unternehmen können, sollen und müssen, um die derzeitige Situation zu einem Besseren zu verändern.
Dieses grundsätzliche Statement wird permanent aktualisiert werden sowie besonders negative Beispiele herausstellen, um gemeinsam dagegen zu agieren und besonders positive Beispiele herausstellen, um diese gemeinsam zu nutzen.
Wenn Sie konkrete Vorschläge haben:
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Aktualisiert (Freitag, 24. Juli 2009 um 20:20 Uhr)